Der biphasische Schlaf

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier möchte ich Fragen beantworten, die den meisten durch den Kopf gehen, wenn sie etwas vom biphasischen Schlaf hören. Sollte jemand noch weitere Fragen haben, könnt ihr diese in den Kommentaren stellen und ich versuche sie, soweit es mir möglich ist, diese zu beantworten.

1. Was ist „biphasischer Schlaf“?

Biphasischer Schlaf ist eine alternative Schlafvariante zum gewöhnlichen Monophasischen Schlaf, den der Großteil der Leute nutzt. „Bi-“ steht bekanntlich für zwei bzw.. doppelt, womit man auch schon die Grundidee erklären kann. Es geht darum, zwei Mal am Tag zu schlafen, um so mit weit weniger Schlaf auszukommen, jedoch trotzdem nicht müde zu sein und die vom Körper benötigte REM-Schlafzeit schneller zu erreichen. Solange man in einem richtigen Zyklus aufwacht, ist man auch nicht müde. Dies ist für gewöhnlich alle 1,5 Stunden, unterscheidet sich jedoch bei jedem Menschen um einige Minuten. Wenn man also 3 Stunden schläft, wacht man in der Regel ausgeruht und fit auf, ganz im Gegensatz zum 8 stündigen Normalschlaf.

Um diese beiden Nickerchen halbwegs verträglich über den Tag einzuteilen, ist es ratsam, in der Nacht drei Stunden zu schlafen und 10-12 Stunden später, also gegen Nachmittag, nocheinmal 1,5 Stunden. Selbstverständlich ist es jedem selbst überlassen, wieviel Stunden er schläft, dies sollte jedoch ein Minimum darstellen.

Diese Schlafvariante lässt sich sehr gut nebem Beruf/der Schule ausüben. Wer der Meinung ist, ihm wächst alles über den Kopf oder man möchte schlicht mehr Freizeit, der sollte sich dies einmal näher ansehen. Auch soll der biphasische Schlaf leichter ins Gehirn zu speichern sein als der polyphasische Schlaf.

2. Wieso führst du dieses Experiment aus?

Ich gehe derzeit noch in die Schule und arbeite nebenbei bei einem Onlinemagazin. Da ich beides und das gewöhnliche Leben nicht unter einen Hut kriege mit normalem Schlaf, teste ich nun den biphasischen Schlaf, um mehr Zeit für den Tag zu haben. Desweiteren finde ich die Vorstellung entsetzlich, ein drittel meines Lebens mit Schlaf verbringen zu müssen. Ich schlafe gerne, doch mir ist das reale Leben einfach wichtiger als mysteriöse Träume, die ich selten deuten kann.

3. Wie bist du auf den biphasischen Schlaf gekommen?

Mein Bruder hat ein ganz ähnliches Zeitproblem, weswegen er eines Tages auf den polyphasischen Schlaf gestoßen ist. Da ich dies jedoch nicht ausüben kann, da ich während der Schule keine Möglichkeit habe, Nickerchen einzuschieben, bin ich auf den biphasischen Schlaf gekommen.

4. Wann schläfst du?

Ich gehe nachts um 3.00 Uhr ins Bett und stehe um 6.00 Uhr wieder auf. Mein zweites Schläfchen beginne ich um 16.30 Uhr beende es um 18.00 Uhr. Das passt gut in meinen Alltag, da ich morgens in der Schule und mittags und abends am Computer sitze und arbeite.

5. Bist du zu bestimmten Zeiten besonders müde oder gut drauf?

Ja, allerdings. Am heftigsten fertig bin ich nach dem Nachmittagsnickerchen, dort brauche über eine Stunde, um wieder richtig wach zu werden. Ansonsten ist die Zeit von 1.00 Uhr – 3.00 Uhr schlimm, da man hier völlig alleine in seinem Zimmer sitzt und öfter nicht weiß, was man tun soll. Dann sucht man sich schnell ausreden, um Schlafen gehen zu können. Morgens nach dem langen drei Stunden Schlaf bin ich recht fit, was sehr passend ist, da so die Schule nicht unter der ganze Sache leiden muss.

6. Führt dieser Schlaf zu irgendwelchen Nebeneffekten?

Der Schlaf im Allgemeinen ist noch sehr unerforschtes Gebiet, bis heute weiß man nicht einmal genau weshalb der Mensch schlafen muss. Bisher sind noch keine negativen Nebenwirkungen bewiesen, theoretisch könnte jedoch alles möglich sein, von einem schwächeren Imunsystem über Wahnvorstellungen bis hin zu einem stark verfrühten Tod. Doch da man die nötige Zeit der REM-Phase hat, ist dies sehr wahrscheinlich auszuschließen.

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