6.00 Uhr: Naja…
…heute morgen fiel mir das Aufstehen nicht sonderlich leicht. Ich saß einige Minuten regungslos im Bett und habe danach zum Wachwerden schnell noch was gelesen. Da ich heute keinen gewöhnlichen Schultag vor mir hatte, sondern einen Ausflug zu einer Berufsinformations-Messe, war es mir ziemlich egal, ob ich müde war oder nicht. Gegen 11 Uhr wurde ich erst richtig wach, im Bus zuvor wäre ich beinahe eingeschlafen. Viel Großartiges gab es auf der Messe nicht zu sehen, da sich dort alles nur um niedere Berufe wie Zimmermann oder Kälteanlagebauer drehte. Irgendwann haben wir uns entschlossen, eine Art Fangispiel in den prall gefüllten Hallen der Messe zu spielen, um uns die Zeit zu vertreiben. Man hat uns etwas schräg angesehen, da wir 15/16 Jahre alt sind und auch einige Leute etwas heftiger angerempelt haben
.
16.45 Uhr: Mittagsschlaf haut wieder rein
Der restliche Mittag verlief recht gewöhnlich, etwas verspätet habe ich mich ins Bett zum Mittagsnickerchen gelegt. Ich hatte enorme Probleme mit dem Aufwachen, da ich fest davon überzeugt war, dass es erst gegen 17.00 Uhr wäre und nicht schon 18.10 Uhr. Nach einigen Minuten hab ichs dann auch begriffen und mich langsam und leicht dümmlich zum Fernseher gekämpft. Habe wieder viel Zeit gebraucht, um wirklich wach zu werden, erst so gegen 23.00 Uhr konnte ich wieder effektiv arbeiten. Bis dahin habe ich ein paar Vokabeln gepaukt und mir Dummkopf-Sendungen wie Galileo gegeben.
23.00 Uhr: Die Arbeit kann beginnen
Gegen 11 Uhr in der Nacht war ich fit und bereit, mich der Arbeit am Computer zu widmen. Es dauerte länger als ich dachte, aber nach einer Stunde war ich soweit, dass ich eine Pause eingelegt habe und mein Zimmer aufgeräumt habe. Die Müdigkeit kam die ganze Nacht nicht mehr zurück, ich habe schon langsam das Gefühl, mein Körper stellt sich auf den biphasischen Schlaf ein. Die Nacht war aber auch nie das größte Problem, sondern vielmehr der Morgen und der Abend. Ich will hoffen, dass sich dies auch bald ändern wird, sonst zweifle ich, ob ich das Experiment fortsetzen kann.
3.00 Uhr: Schlafen!
Ich bin froh, endlich ins Bett zu können, obwohl ich eigentlich nicht müde bin. Mal sehen, wies morgen weitergeht.
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